Punkte (.) (....) markieren Pausen zwischen Worten, die Anzahl der Punkte zeigt an, wie lang die Pausen sind. Pausen, die länger dauern als 5 Sekunden, werden im Text extra angezeigt und ihre Länge in Sekunden angegeben.
x.x
Ein Punkt ohne Leerzeichen (ein.und) bedeutet, dass an der Stelle die Stimme gesenkt wird wie zum Satzende, jedoch keine Pause gemacht wird.
x,
Komma (,) bedeutet, dass die Stimme bei dem vor dem Komma stehenden Wort angehoben wird, ohne das eine Pause gemacht wird. Kommas werden im Wesentlichen eingesetzt, um Textstellen in der Art von Aufzählungen kenntlich zu machen.
'
Apostroph (') steht für verschluckte Buchstaben oder Wortteile, es wird nur gesetzt, wenn die Auslassung besonders hervorgehoben werden soll (zum Verständnis oder zur besseren Erinnerung der Intonation beim Lesen).
=
Gleichheitszeichen (=) werden in ein Wort eingefügt, wenn ein Laut besonders gedehnt wird. Das Wort wird anschließend ohne Leertaste zu Ende geschrieben.
-
Der Gedankenstrich (-) steht an den Stellen, wo der Sprecher unterbrochen wird vom Zuhörer. Das Ende der Unterbrechung wird ebenfalls mit dem (-) markiert.
Beispiel:
F: kam es auf mich zu -
I: mmh -
F: als ich gerade Mittag aß ...
( )
In runden Klammern ( ) stehen editorische Notizen, es wird etwas erklärt, was man aus der Abschrift nicht ersehen kann, wie besondere Betonung eines Wortes, auffälliges Heben oder Senken der Stimme, Lachen, Trinken o.ä.
[ ]
In eckigen Klammern [ ] stehen Worte oder Wortteile, die auf der Aufnahme nicht eindeutig zu verstehen sind, es wird nach Gehör transkribiert und durch die Klammern markiert.
Wort
Unterstrichene Worte oder Wortteile zeigen an, daß an der unterstrichenen Stelle besonders betont wird. Unterstreichen wird - in ähnlicher Funktion wie eine runde Klammer (s.o) im Wesentlichen für Wortteile verwendet, da in ein zusammenhängendes Wort keine Klammer gesetzt werden soll.
BABAstraße
Großbuchstaben im Fließtext bezeichnen Eigennamen, die in der Regel anonymisiert sind, zur Erhaltung des Textflusses aber nicht in Klammern gesetzt wurden.
#
Am Schluss des Interviews, wenn die narrative Phase in eine offene Gesprächsphase übergeht werden die Einwürfe des jeweiligen Gegenübers des Sprechers, die mhm, hm, mh u.ä., mit diesem # Zeichen markiert.
Bitte referenzieren Sie diese Ausgabe der Empirische Arbeitsforschung wie folgt.
Dick, M., Nebauer, K. & Schrader, K. (2006, Februar). Triadengespräche als Methode des Wissens- und Erfahrungstransfers: Die Evaluation einer Pilotanwendung. Empirische Arbeitsforschung - Empirische Beiträge aus der Psychologie, Soziologie und Pädagogik der Arbeit, Nr. 01. Verfügbar über: http://www.empirische-arbeitsforschung.de [Zugriff dd.mm.yyyy].