| 2.1 Kooperation in und zwischen Organisationen |
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Kooperationen sind in erster Linie Zweckgemeinschaften. So definiert Balling (1998) in sehr allgemeiner Form: "Kooperation [wird] als freiwillige Form der Zusammenarbeit zwischen zwei oder mehr rechtlich und wirtschaftlich weitgehend selbständigen Unternehmen verstanden, bei der zum Zwecke einer besseren Zielerreichung der Beteiligten bestimmte Funktionen gemeinsam realisiert werden." (S. 8).
Je nach Betrachtungsebenen lassen sich unterschiedliche Kooperationsformen unterscheiden. So hat Link (2001) die folgende Kategorisierung aus der Literatur zusammengefasst:
| Tabelle 1: Kooperation im weiteren Sinne (nach Link, 2001, S. 56). |
Innerbetriebliche Koop. |
Zwischenbetriebliche Koop. |
Überbetriebliche Koop. |
Arbeit im Team |
Joint Ventures |
Kartelle |
Funktionale Kooperation |
Strategische Allianzen |
Handwerkskammern |
Zusammenarbeit im Konzern |
Unternehmensnetzwerke |
Vereine |
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Projektbezogene Koop. |
Interessengemeinschaften |
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Im Hinblick auf den Kooperationszweck lassen sich zumindest zwei wesentliche Unterscheidungen treffen. Kooperationen dienen entweder der gemeinsamen Erstellung eines verkäuflichen Produktes/Dienstleistung oder dem Austausch von Wissen über die betrieblichen Grenzen hinweg. Netzwerke im Produktionsbereich, wie etwa virtuelle Fabriken (z. B. www.virtuellefabrik.ch
1), erwarten dadurch die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch bessere Kooperation zwischen Unternehmen und Zulieferern, Technologieoptimierung, eine höhere Auslastung der Produktionskapazitäten und eine schnellere Lieferbereitschaft (Millarg, 1998, sowie Schuh, Millarg & Göransson, 1998). In wissensorientierten Netzwerken wie z. B. www.our-ideas.ch, www.ringofideas.de (vgl. Trommsdorf, 2002) geht es vor allem um den betriebsübergreifenden Austausch von Wissen, Ideen, Erfahrung und Verbesserungsvorschlägen. Zu den wissensorientierten Netzwerken ist auch das hier untersuchte Netzwerk Sonet zu zählen.
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Alle Links wurden am 21. Januar 2006 aufgerufen.