| 5 Durchführung der Untersuchung |
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In die Untersuchung wurden die Mitglieder der
Koordinationsgruppe von Sonet mittels
halbstrukturierter Interviews und einem
Fragebogen befragt. Zuvor wurde ein Probe-Interview durchgeführt, um den Leitfaden inhaltlich und vom Ablauf her zu optimieren. Weiterhin wurden
teilnehmende Beobachtungen bzw.
Notizen aus den Sitzungsprotokollen ergänzt.
Mit allen sieben Mitgliedern der Koordinationsgruppe wurden Interviews von je 30 bis 60 Minuten Dauer geführt. Fünf Interviews wurden am Arbeitsort des/der Interviewten geführt, die restlichen am Forschungsinstitut. Befragt wurden drei Vertreter von Mitgliedsorganisationen (ein Elektroanlagenbetrieb und ein Innenarchitekturbüro, sowie eine Behörde) sowie je ein Vertreter von den Verbänden und von den beteiligten Forschungsinstituten. Die Vertreter aus den Mitgliedsorganisationen koordinierten in leitender Funktion die Einbindung von Sonet und waren zudem für den Bereich des betrieblichen Verbesserungsmanagements zuständig.
Zu Beginn eines Interviews wurde über dessen Ziel und Dauer informiert sowie in das zu behandelnde Thema eingeführt.
Schwerpunkte des Interviews waren:
- Erwartungen an Sonet
- Erfahrungen mit Kommunikationsmitteln
- Einschätzungen der Kommunikationsmittel
- Aufgaben bei der Sonet-Koordinationsgruppe im Zusammenhang mit der Medienwahl
- Erleben des Übergangs von f2f zu virtueller Kommunikation.
Für die Entwicklung des Fragebogens diente die Studie von Rice (1993) als Ausgangspunkt. Die Begriffe aus Tabelle 4 wurden in den Fragebogen übernommen. Es wurde nach der Unverzichtbarkeit des entsprechenden Kommunikationsweges für die entsprechenden Tätigkeiten gefragt, damit die Pragmatik der Medienwahl (vgl. These 1) klar herauskommt. Nicht die Frage, wie jemand gerne kommunizieren würde, stand im Vordergrund, sondern welche Mittel für die entsprechende Aufgabe unverzichtbar sind.
Die Antworten in Bezug auf die Frage nach der Unverzichtbarkeit wurden am Ende des Interviews jeweils in tabellarischer Form aufgelistet und priorisiert, um effektiver Daten zu gewinnen.
Daneben war die Frage relevant, wie der Übergang von 2f2 zu cvK erlebt wurde und wie sich die Befragten in der Lage fühlten, diesen zu bewältigen (These 2).